Angst vor Nadeln?
Viele Patienten würden sich gerne einmal mit Akupunktur behandeln lassen, haben aber Angst vor den Nadeln, oder, wenn keine Angst, dann doch zumindest ein mulmiges Gefühl! Wenn es Ihnen auch so geht, gibt's eine gute Nachricht: Kein Problem!
Man muss einen Akupunkturpunkt nicht unbedingt stechen! Es gibt andere Möglichkeiten, in den Genuß dieser hochwirksamen und nebenwirkungsarmen Therapieform zu kommen. Im Folgenden werden die wichtigsten Alternativen zur Nadel kurz vorgestellt:
Laser-Akupunktur: Der Akupunktur-Punkt wird mit Laserlicht einer bestimmten Frequenz bestrahlt und dadurch angeregt. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei und geht relativ schnell.
4-Phasen-Therapie: Mit einem speziellen Gerät wird der Akupunktur-Punkt auf mehrfache Weise angeregt. Außer Laserlicht kommen gleichzeitig Magnetfelder und Vibrationen zum Einsatz.
Akupressur: Hierbei wird der betreffende Akupunktur-Punkt gedrückt und massiert. Je nach Stärke des angewendeten Drucks kann dabei ein leichter bis mäßiger Schmerz auftreten, der jedoch oft als eher angenehm empfunden wird ("tut gut weh").
Moxibustion: Der Name kommt von der Verwendung des sogenannten Moxa-Krautes, einer chinesischen Art der Beifuß-Pflanze. Das getrocknete Kraut wird in der Nähe der Haut verbrannt und erzeugt eine Hitzeempfindung. Allerdings sollte diese Therapie nach den Regeln der Traditionell Chinesischen Medizin nur bei bestimmten Punkten und Krankheitsbildern angewendet werden. In meiner Praxis wird wegen der Geruchsbelästigung statt Moxakraut allerdings prinzipiell Infrarotlicht verwendet.
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Also: Kein Problem. Sagen Sie einfach: "Keine Nadeln bitte!"
